Wir Menschen im Team Lindenhof

Lernbegleitende

«Die Begegnung und Verbindung mit allen Lebewesen auf Augenhöhe ist mein Kernthema. Um dies zu erreichen, muss jedem gewährleistet sein, als sich selbst bestimmendes Wesen zu lernen und zu leben. In diesem SELBST sind Verständnis und innere Freiheit als Grundsteine für ein sinnhaftes Leben und Handeln gelegt. Es gibt zu viele Menschen welchen dieser Sinn fremd geworden ist. Deshalb braucht es dringend Lern- und Handlungsräume wie den Lernort Lindenhof; denn unsere Welt braucht Selbst-, Bewusstsein und Sinnhaftigkeit.»
Sonja Neidhart – 39 Jahre
Mutter von 3 Kindern, Primarlehrerin, dipl. Biologin, Kräutererkundende,
Academia Liberti Coach und zertifizierte Strasser Hufheilpraktikerin, Sins
«Ich möchte mit den Kindern auf Erkundungsreisen gehen, voller Neugier und Freude das Leben entdecken … innehalten und lauschen, Beziehungen knüpfen und vertiefen, über die Welt staunen, Fragen stellen und lernen. Dabei ist es mir wichtig, dass wir Sorge tragen zu uns selber, den anderen und der Umwelt. Dies beinhaltet auch, dass jeder Mensch so angenommen und geschätzt wird, wie er ist und frei entscheiden darf.»
Malina Walder – 33 Jahre
Mutter von zwei Kindern, Kindergärtnerin, Primarlehrerin,
lokale Fledermausschützende, Rifferswil
«Das Herz öffnen und in Beziehung treten mit mir, mit den kleinen und grossen Menschen und mit der Natur, in aller Einfachheit und Bewusstheit ist mir ein grosses Bedürfnis geworden in unserer schnelllebigen Gesellschaft.
Ich sehe den Lernort Lindenhof als eine Lerngemeinschaft, wo Kinder und Erwachsene sich auf Augenhöhe begegnen, wo sie miteinander und voneinander mit Hingabe, Freude und Neugier lernen und wachsen dürfen – in Verbundenheit und im Vertrauen mit allem, was sich zeigt und uns auf unserem Weg begegnet.»
Karin Fall – 38 Jahre
Mutter von 3 Kindern, Primarlehrerin,
zurzeit in Montessori-Ausbildung (Biberkor), Neuheim
«Es ist mir ein Herzensanliegen, dass unsere Kinder an einem Ort ankommen und eintauchen dürfen, an welchem ihre Individualität Platz hat und wertgeschätzt wird. Der Lernort Lindenhof soll Raum bieten diese Wunderwesen auf ihrem ganz persönlichen Weg zu begleiten. Ich bin überzeugt, dass ein solcher Ort des Vertrauens für ein lustvolles, selbstbestimmtes Lernen von und miteinander für die Zukunft unserer Kinder wegweisend ist. Unsere Gesellschaft soll der Einzigartigkeit jedes Individuums seinen Platz zugestehen und sie wahren, deshalb setze mich für den Lernort Lindenhof ein.»
Jessica Hobi – 35 Jahre
Mutter von 3 Kindern, Kindergärtnerin, engagiert für Geflüchtete
in der Stadt Zürich, Hausen am Albis

Mithelfende

«Jedes Kind kommt bereits mit einer einzigartigen Persönlichkeit zur Welt und eine der wichtigsten Ressource ist dabei seine Neugier. Ich sehe unsere Aufgabe darin, diese Neugier zu wahren, denn sie bestimmt die Lernbereitschaft der Kinder. Ich setze mich für die Individualität jedes einzelnen Kindes ein und bin bestrebt, die persönlichen Interessen und Themen der Kinder zu erkennen, zu respektieren und wertzuschätzen, denn sie sind die wichtigsten Konstrukteure ihrer Lernwelten.»
Simone Baumgartner – 32 Jahre
Mutter von einem Sohn, 3 Jahre, Fachfrau Kinderbetreuung, Hausen am Albis
«In dieser Zeit, in welcher oft „nur“ der Kopf der Kinder und Jugendlichen in die Schule geschickt wird, ist es mir ein tiefes Bedürfnis, mich dafür zu engagieren, dass Familien durch das Angebot des Lernorts Lindenhof den LernRaum erhalten, in welchem die Kinder mit ihrem ganzen Wesen und dem ganzen Körper willkommen sind und die Möglichkeit erhalten, sowohl ihrer eigenen Spur zu folgen wie auch im Flow und im Vertrauen in ihre Fähigkeiten Tag für Tag im altersdurchmischten und beziehungsstärkenden Umfeld zu wachsen und zu lernen.»
Catherine Feger – 40 Jahre
Mutter von zwei Kindern, 8 und 10 Jahre, Bewegungspädagogin GDS/Ifb und Zirkusfrau,
Dozentin für «Bewegtes Lernen», therapeutische Masseurin, Rifferswil
«Sollen die Kinder unserer Gesellschaft zu gehorsamen Leistungserbringern und unselbständigen Konsumenten gebildet werden? Oder geht es nicht vielmehr darum, dass sie sich zu selbstbestimmten, selbstsicheren, kreativen Menschen entwickeln, wie es bereits in ihnen angelegt ist, zu Menschen, die für sich das passende Leben finden und darin wohl und zufrieden sind. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass wir ihnen vertrauensvoll und nicht-direktiv ihr eigenes Wachsen und Werden ermöglichen.»
Thomas Feger – 52 Jahre
Vater von zwei Kindern, 8 und 10 Jahre, IT-Fachmann, Rifferswil
«Unser Gesellschaftssystem ist gescheitert. Wir haben offenbar ein System geschaffen, dass nicht auf der Fülle der Natur und den kreativen Begabungen der Menschen gründet, sondern Mangelerfahrungen produziert, die Gier und Zerstörung fördern. Und das will erlernt sein, so kommt kein Mensch auf die Welt. Grund genug, an einem Rädchen mitzudrehen, damit anders geprägte Kinder heranwachsen können.»
Thomas Zehnder – 59 Jahre
Projektmanager, Prozessbegleiter und Querdenker (im Kopf Umparkierter), Ottenbach

Im Aufbau mit dabei

«Bereits im Kindergarten, war meine Antwort auf die Frage was ich einmal werden möchte, immer ein Beruf mit Kindern. Das hat sich so durch mein ganzes Leben durchgezogen. Als es dann um die Berufswahl ging, war ich mir sicher, dass ich einen sozialen Beruf erlernen möchte. Genau das habe ich getan und habe seit dem Sommer 2018 meine Ausbildung zur Fachfrau Kinderbetreuung erfolgreich abgeschlossen. «Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.» Konfuzius.
Kinder auf ihrem persönlichen Weg durch die Welt zu begleiten ist ein Privileg. Es ist eine Ehre ihre Kindheit mitzugestalten und ein Teil davon sein zu können.
Dabei ist mir wichtig ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, Bindungen aufzubauen und gemeinsam die Welt zu entdecken. Kleine wie auch grosse Entwicklungsschritte zu bestreiten, Emotionen durchleben und einfach Spass haben. Deshalb ist es mir eine Herzensangelegenheit einen Ort für Kinder zu schaffen, in welchem sie individuell ihren Lebensweg begehen können.»
Anastasia Fiorilli – 20 Jahre
Fachfrau Kinderbetreuung
«Ich hörte vor einiger Zeit eine Aussage, man solle wahrhaftige Freude und Erfüllung in seinem Beruf erlangen. Mein Gedanke dazu war: Ist das denn möglich nach einem Weg durch ein „starres“ System, in welchem die Kinder immer mehr angepasst sein müssen? Ich empfinde dies nicht so. Meines Erachtens ist alles „Wissen“ bereits im Kind verankert. Es möchte jeden Tag mehr davon, selbst entdecken. Wenn es dies ohne Druck, selbstbestimmt erarbeiten darf, steht meiner Meinung nach der vorangehenden gehörten Aussage nichts im Wege.»
Corina Peer – 36 Jahre
Mutter von zwei Kindern, Rifferswil
«Meine Leidenschaft ist die Natur dem Menschen näher zu bringen damit er sich dabei selbst entdeckt. An verschiedenen Orten wie Wälder, Bäche, Berge und Gärten wird das Lernen für die Kinder fortgesetzt. Mit verschiedenen Sinnen entdecken. Mit der Nase, Augen, Händen und Füssen die Elemente wahrnehmen. Zur Blütezeit Kräuter und Blüten suchen, identifizieren und zum z’Mittag zubereiten. Mit Steinen Staumauern konstruieren. Tiere beobachten. Zur Winterzeit mit gefallenen Blättern spielen, erkennen, wenn die Bäume ihre Blätter fallen lassen und dass auch wir unsere Kräfte sorgfältig einteilen und zur Ruhe kommen. Tiere und Pflanzen kennenlernen und sich als Teil des Kreislaufes der Natur erleben. Das Spielen draussen gibt den Kindern viel Raum sich so zu bewegen, wie sie es brauchen, die frische Luft nährt ihr Immunsystem.»
Mirjam Kränzlin – 40 Jahre
Mutter von einem Sohn, 9 Jahre, selbständige Körpertherapeutin,
Job Coach und Naturbegeisterte, Zwillikon
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